Untot – Lauf, solange du noch kannst.
Von Kirsty McKay
erschienen bei Chicken House
Roberta, kurz Bobby, zieht mit Ihren
Eltern in die alte Heimat, Groß Britanien zurück. Ihr Eltern halten
es für eine gute Idee das sie mit ihren neuen Schulkameraden auf
einen Ski Ausflug geht. Wie es dann meist so ist ist sie die neue die
eher gemieden wird und Bobby ist dann froh das der Ausflug vorbei ist
als der Schulbus in einem Rastplatz stoppt . …..
Das „Chaos“ sollte nun erst richtig
beginnen. Bis auf 3 Mitschüler beginnen sich alle in Zombies zu
verwandeln.
Das Buch selber ist als Jugendbuch
erschienen und lässt sich recht gut lesen. Was ein wenig stört ist
die gezwungen wirkende Jugendsprache. Klar werden die typischen
Probleme eine Teenie Mädels mit beschrieben aber es wirkt doch
teilweise sehr aufgesetzt. Mich würde in dem Zusammenhang mal
interessieren ob es in der UK Original Ausgabe auch so dargestellt
wurde oder ob diese aufgesetzte Jugendsprache nicht eher auf den
deutschen Übersetzer zurück zu führen ist.
Was die Charaktere angeht, da kommt
Bobby noch recht realistisch rüber. So weit man in einem Zombie
Roman von Realismus sprechen kann. Das ist bei den anderen
Charakteren leider nicht so, Pete ist der typische Nerd der so direkt
aus The Big Bang Theorie hätte kommen können. Er hat natürlich
Allergie so das er z.B. den Karottensaft nicht getrunken hat ,
Karottensaft ?? was es damit auf sich hat erfährt ihr wenn ihr das
Buch lest. Smithy hingegen ist der typisch Mädchenschwarm und Top
Sportler. Was mir dabei ein wenig fehlt ist der Ausbruch aus diesen
Klischee Interferenzmuster.
Ich hätte mir auch bei der Figur Alice
gewünscht das sie mehr wäre als eines der beliebtesten Mädchen und
Schulzicke.
Wenn man mit diesen kleinen Mängel
leben kann entwickelt sich doch eine recht spannende und teilweise
auch mit interessanten Wendungen und Anspielungen gespickte Story.
Wenn Bobby drüber nachdenkt das in Horrorfilmen die Helden nicht in
das Café gehen sollten und sie drüber nachdenkt es doch zu tun,
Solche Momente hätte ich mir gern mehr in dem Buch gewünscht :-)
Fazit - Ansprechendes Buch das sich gut als Einstieg in die Horrorliteratur an. Wer allerdings mehr auf Splattereffekte steht dem ist eher von diesem Buch abzuraten. 5 von 10 Karottensaftflaschen
