Klappe!

Freitag, November 24, 2006


Folgender Text ist aus einem anderen Blog, die Aktion die er gestartet hat möchte ich bei Klappe auch unterstützen. Ich habe ja im Podcast schon mal was zu den verbotsforderungen die damals hauptsächlich aus Bayern kammen gesagt deswegen jetzt nur die kopie des Blog eintrags von

[KraytCrawler]


http://www.kraytcrawler.com/das-killerspieler-manifest/

Passend zur aktuellen Diskussion werd ich mich in der “Buttons”-Leiste rechts unten in Zukunft als KILLERSPIELER outen.

killer-spieler.png

Passend zum Button, der natürlich frei kopiert werden darf, hab ich einen kurzen (naja) Text geschrieben, der klar stellen soll, dass Killerspiele nicht das sind, was manche Leute gerne aus ihnen machen würden.

Kopiert von mir aus auch den Text, 1:1 oder verändert was darin… wär cool wenn das Ding so breit wie möglich gestreut wird. Ein Link hierher wär auch ganz nett.

Den Text findet ihr, wenn ihr auf “Vollständigen Artikel lesen” klickt!

[der Button wurde mal wieder mit dem BrilliantButtonMaker by LucaZappa.com gebastelt]

Ja, ich bin Killerspieler. Ich setze mich an meinen PC und töte Menschen - virtuell. Ehrlich gesagt finde ich es auch ganz gut, wenn das Ganze so realistisch wie möglich dargestellt wird. Nicht weil mich das aufgeilt, sondern weil ich es sehr beeindruckend finde, wie realistisch man heutzutage solche Szenarien virtuell erstellen kann.

Wenn ich meinen Gegnern am Bildschirm das Licht ausknipse, sei es mit Raketenwerfer, Handgranate, AK-47 oder Fleischermesser, geht es mir nicht um das Töten an sich. Es geht darum, besser zu sein als mein Gegner: die künstliche Intelligenz des Computers oder auch mein Kumpel, gegen den ich über das Internet spiele.

Früher hatte man solche technischen Möglichkeiten noch nicht. Da hat man eben Mensch ärgere Dich nicht oder so gezockt. Und die feindlichen Figuren aus dem Spiel geschmissen. Und sie musste wieder von vorne anfangen. Genauso läuft das bei dem, was die deutsche Arsch- und Tittenpresse als “Killerspiel” bezeichnet und sich dran aufgeilt, auch: man tötet den Gegner - schmeißt seine Figur aus dem Spiel - und sie respawnt.

Und weil dieses uralte Spielprinzip auf einmal gewaltverherrlichend ist (weil es heute realistischer dargestellt werden kann und muss - Spiele-Entwickler, die Grafik-Mist bauen, gehen Pleite!), diskutieren Politiker (die in der Regel von Ego-Shootern etc. so viel Ahnung haben wie eine Kuh vom Bergsteigen) jetzt ein Verbot von diesen “Killerspielen”.

Warum wird nicht ein Verbot von Eltern diskutiert, die ihre Kids vor dem PC versauern lassen? Warum merken Lehrer nicht, wenn Schüler gemobbt und zu Außenseitern werden?
Warum kommt es immer wieder zu verzweifelten Taten wie in Emsdetten oder Erfurt? Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil jeder dieser Fälle einfach viel zu komplex ist, um durch ein Verbot von PC-Spielen gelöst zu werden. Im Übrigen glaubt hoffentlich niemand ernsthaft, dass jeder, der will, an jedes Spiel kommen wird - und sei es auch noch so verboten.

Ja, ich bin Killerspieler. Es ist ein Hobby von mir, diese Spiele zu zocken, und ich werde mich dagegen wehren, mit gewissen Individuen über einen Kamm geschert zu werden. Das wird mir und den Millionen anderen “Killer-Spielern” in Deutschland und der Welt nicht gerecht.

21. November 2006, 13:12 Uhr




Also wäre klasse wenn ihr den kleinen Buton übernehmt udn seine Seite auch weiter verlinkt.

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